Wir laden Sie herzlich zu unserem Webcast "No Logistics. No Defence. – Warum Defence die zivile Logistikwirtschaft braucht" am 21. Oktober 2026, von 14:00 bis 15:00 Uhr, ein.
Eine Brigade ohne Munition kämpft nicht. Ein Waffensystem ohne Ersatzteile fährt nicht. Und eine Armee ohne Treibstoff bewegt sich nicht. Die geopolitische Zeitenwende bringt die Landesverteidigung zurück – und damit eine Fähigkeit, die über Jahrzehnte zurückgebaut wurde: militärische Logistik. Das ist keine kurzfristige Entwicklung, denn Europa muss sich auf ein auf Jahre hinaus volatiles sicherheitspolitisches Umfeld einstellen. Für die zivile Logistikwirtschaft eröffnet sich damit ein neues Geschäftsfeld: Moderne Landesverteidigung braucht Mobilität, dezentrale Versorgung und enorme Transport- und Lagerkapazitäten. Streitkräfte können und müssen diese Fähigkeiten nicht vollständig selbst vorhalten – sie brauchen zivile Partner und deren Know-how, Infrastruktur und Kapazitäten.
In unserem 60-minütigen Webcast geben wir Ihnen einen fokussierten Überblick darüber, welche Dimension diese Entwicklung bereits erreicht hat, welche zivilen Fähigkeiten Defence konkret braucht und wie Unternehmen ihre Logistik und Supply Chain „defence ready" ausrichten können.
Unsere Inhalte:
► Relevanz und Status quo: Deutschland als logistische Drehscheibe für die Verlegung alliierter Kräfte durch Europa, europäische Public-Private-Partnership-Modelle zwischen militärischer und ziviler Logistik sowie die Notwendigkeit, bestehende zivile Logistikinfrastruktur zunehmend als Dual-Use zu denken
► Fähigkeiten und Spielregeln: Was die zivile Logistikwirtschaft bereits kann – Transport, Lagerhaltung, Digitalisierung, Echtzeit-Transparenz, Business Continuity, resiliente Supply Chains – und warum Defence anderen Spielregeln folgt: Versorgungssicherheit vor maximaler Effizienz, Resilienz vor Kostenoptimierung, Redundanz statt Single Source, Durchhaltefähigkeit statt Just-in-Time um jeden Preis
► Wo starten und was beachten: Konkrete Geschäftsmöglichkeiten für Logistikunternehmen, Anforderungen an die eigene Supply Chain in Bezug auf Resilienz, Versorgungssicherheit und Krisenfestigkeit sowie Lehren aus bereits bestehenden europäischen Modellen
Im Anschluss an den Webcast laden wir Sie zu einer offenen Fragerunde und Diskussion mit unseren Expertinnen und Experten Nicole Hackl und Bernhard Müller ein.
Für wen ist der Webcast interessant?
SCM- und Logistikverantwortliche, Verantwortliche für Business Continuity und Krisenmanagement sowie alle, die die Resilienz ihrer Lieferketten im Hinblick auf sicherheits- und verteidigungsrelevante Anforderungen aktiv gestalten wollen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den Austausch mit Ihnen.
Herzliche Grüße
Ihr Team von PwC Österreich |